1.Besprechung: Künstler haben früher oft auf getöntem Papier gearbeitet, insbesondere in der Renaissance und im Barock. Ein berühmtes Beispiel sind Albrecht Dürers Zeichnungen, darunter seine Studien von Händen. Er verwendete häufig farbiges oder leicht getöntes Papier, oft in Grau oder Beige, um mit weißen und dunklen Zeichenmaterialien (wie Silberstift, Kohle oder Kreide) feinste Licht- und Schatteneffekte herauszuarbeiten.
Diese Technik hatte mehrere Vorteile:
- Plastizität und Tiefe: Durch das Zusammenspiel von dunklen und hellen Linien konnte man Volumen und Licht besonders gut darstellen.
- Effizienz: Ein bereits getönter Hintergrund ersparte Künstlern das gleichmäßige Schattieren einer Fläche.
- Edle Optik: Die Tönung gab der Zeichnung von vornherein einen harmonischen, warmen oder kühlen Grundton.
Auch Leonardo da Vinci, Rembrandt oder Rubens nutzten oft getöntes Papier, besonders für Skizzen und Studien. In der Romantik und später mit den Impressionisten wurde diese Praxis ebenfalls wieder beliebt, vor allem bei Pastellarbeiten.
2. Beispiel vorzeichnen
Kuscheltier hinstellen, Papier weiß A3 (etwas schwereres) an Tisch ankleben. Kreide (nicht zu hell nicht zu dunkel) auftragen und mit Toiletten oder Küchenpapier in das Papier einwischen (bis kein Weiß mehr da ist) . Man kann auch zwei Farben gut miteinander verschmelzen lassen für einen Übergang.
Diesen Grund kann man höhen ( radieren) und auch wieder gut verwischen. Mit dunkler Kreide und Radierer kann man plastische Effekte schaffen. Schon radiertes kann man problemlos wieder mit Farbe zuwischen.
Statt Kohle kann man auch mit Tusche arbeiten, entweder mit Feder oder mit Pinsel. Hierfür kurz die Kreuzschraffur erklären.
Schraffuren folgen der Form und Kreuzschraffuren sind ca. in einem 45Grad Winkel zu machen. Wichtig bei Schraffur ist dass der Abstand recht gleichmäßig ist.
Das schafft eh keiner. Wichtiger ist: Wenn Feder benutzt wird: Kein Hin-und-Her-Kratzen sondern Schraffur geht in eine Richtung. Ähnlich auch der Strich: eine Richtung und man moduliert den Strich mit Druck.
Der Hintergrund soll auch bearbeitet werden, aber hierfür vielleicht keine Feder nehmen um etwas Tiefe zu erzeugen. Hier vielleicht Buntstifte in der selben Farbe wie Hintergrund oder Bleistift (?)