Maltechnik 2 – freies Motiv – Gr. 1,5-2h
THEMENBLOCK: Gruppe 2 - Haus und Tier
Ablauf
1. Besprechung und zeigen
- der Lehrer gibt einen Überblick über beide Aufgaben/ nur die 1. und streicht die Verschiedenheit der beiden Herangehensweisen heraus
- man kann auch nur die 1. Übung erklären und die 2. später erklären, ja nachdem, was besser in den Ablauf passt
- 1. Übung: Lasierend. In durchsichtigen Schichten, viel Wasser. Die Zeichnung ist genauso wichtig, wie die Farbe. Die Zeichnung ist keine Vorzeichnung, die dann ausgemalt wird, sondern eine ebenbürtige Schicht. Die Farbe muss nicht der Linie folgen. Zeigen, wie man den Pinsel vorne am Schaft hält, und mehrere Schichten übereinander legen. Danach kann man den Borstenpinsel hinzu nehmen und Details malen und an manchen Stellen deckend arbeiten und ggf. mit der Presskohle auch wieder reinzeichnen.
- 2. Übung: Merkmal, wie oben nennen. Deckend, in einer Schicht. Man soll möglichst mit dem zuerst kommen, was man bekommen hat und a.) maximal viele Farben mischen b.) ein Bild komponieren. Man versucht immer nur so wenig Farbe auf den Pinsel zu nehmen, dass sie sich schnell vertupfen lässt und man ohne waschen die nächste Farbe nehmen kann.
- streicht dieVerschiedenheit der beiden Herangehensweisen heraus
- man kann auch nur die 1. Übung erklären und die 2. später erklären, ja nachdem, was besser in den Ablauf passt
- 1. Übung: Lasierend. In durchsichtigen Schichten, viel Wasser. Die Zeichnung ist genauso wichtig, wie die Farbe. Die Zeichnung ist keine Vorzeichnung, die dann ausgemalt wird, sondern eine ebenbürtige Schicht. Die Farbe muss nciht der Linie folgen. Zeigen, wie man den Pinsel vorne am Schaft hält, und mehrere Schichten übereinander legen. Danach kann man den Borstenpinsel hinzu nehmen und Details malen und an manchen Stellen deckend arbeiten und ggf. mit der Presskohle auch wieder reinzeichnen.
- 2. Übung: Merkmal, wie oben nennen. Deckend, in einer Schicht. Man soll möglichst mit dem zuerst kommen, was man bekommen hat und a.) maximal viele Farben mischen b.) ein Bild komponieren. Man versucht immer nur so wenig Farbe auf den Pinsel zu nehmen, dass sie sich schnell vertupfen lässt und man ohne waschen die nächste Farbe nehmen kann.
2. wässriges Malen
- die Zeichnung ist wichtig. Der Lehrer muss dies in seinem Beispiel deutlich machen. Ggf. unabhängig von er Zeichnung die Farben legen, drüber malen!
- Farbe darf verlaufen
- Kinder die zu trocken malen, darauf hinweisen + zeigen
- wenn doch zu viel Wasser bzw. zu viel “Matsch” mit Küchenrolle oder ähnlichem wegtupfen
- Einheit des Bilder schaffen, ggf. alles mit einer dünnen Schicht bedecken
- danach mit feinem Pinsel nochmal pastoser drauf gehen, so schafft man mehr Umfang im Bild, also durch stärkere Schichtung mehr 3d-Effekt/Raumtiefe
- zeigen, dass man auch mit Presskohle ins Nasse zeichnen kann bzw. bei dickerer Farbschicht auch mit der Pinselrückseite kratzen kann
freie Bilder
- freie Arbeiten nochmal auf 50×65 oder kleiner ohne Vorzeichnung bzw. wahlweise
meine Beispiele
Der Baum war mein Beispiel in Di2 und das abstrakte in Mi2. Ggf. hat das abstrakte Beispiel dazu beigetragen, dass sich mehr Kinder in Mi2 dazu entschlossen haben auch abstrakte Formen einzuarbeiten und freiere Lösungen zu finden. In Di2 hingegen arbeiteten einige von Fotos und einige griffen mein Baum-Motiv auf.
3. Tupfübung
- die Papiere können oben und unten, oder umseitig am Tisch angeklebt werden.
- für jüngere Kinder kann dies vor dem Unterricht vorbereitet werden
- Klebebänder wieder verwenden
- Farben direkt aufs Papier (wenig reicht; gelb und helles Blau etwas mehr)
- Pinsel waschen, nur wenn es nicht anders geht irgendwo abseits des Tisches