Maltechnik 2 – freies Motiv – Gr. 1,5-2h

THEMENBLOCK: Gruppe 2 - Haus und Tier

Lernziel

  • lockeres Ankommen nach den Ferien
  • Maltechnik beibringen = großzügiges Malen im Kontrast zu räumlichem Zeichnen

Materialien

  • A4, 160gr, Borstenpinsel, Kreppband
  • Acrylfarben (Ultramarin, Cyan, kaltes + warmes Rot, Gelb, Weiß. auf Wunsch Schwarz + Ocker
  • 50x65cm Fabriano
  • Holz- und Presskohle, Haarspray
  • Acrylpaletten, Wasser, breite Pinsel (4cm  und größer) + später wieder Borstenpinsel, Lappen
  • ggf. für freie Bilder auch 50x35cm

Vorbereitung

  • hoher Tisch, drumherum Staffeleien mit Malplätzen
  • Acrylpaletten

Grober Ablauf

Dieser Unterricht kann auf den Frühlingsbaum – Maltechnik 1 folgen oder für sich allein stehen, vor allem bei Gruppen, bei denen der Baum nicht mehr altersgemäß ist.

Er soll die Maltechnik vertiefen und mit der freien Motivfindung, also individuellen Bildfindung verbinden.

  1. Besprechnung
  2. großes Bild – nass + freie Bilder
  3. kleines Bild – trocken

Oder umgekehrt, je nachdem, ob das der 1. oder 2. Unterricht zum Thema ist. Auch wenn man denkt, dass die Konzentration ggf. nciht für beide Aufgaben reicht, sollte man mit dme großß0en beginnen. Brauchen die Kinder jedoch etwas Zeit zum “Reinkommen” eignet sich das kleine Bild dafür sehr gut, bevor man sich auf dem großen dann “mehr trauen” muss.

Bei Mi2 habe ich erst groß malen lassen, weil viele lange Pause machen und dann nichts mehr schaffen. Und tatsächlich haben nur 4 Kinder dann noch die kleinen Bilder gemalt.

Bei Di 2 haben die Schüler erst klein dann groß gearbeitet, um rein zu kommen.

Ablauf

1. Besprechung und zeigen

  • der Lehrer gibt einen Überblick über beide Aufgaben/ nur die 1. und streicht die Verschiedenheit der beiden Herangehensweisen heraus
  • man kann auch nur die 1. Übung erklären und die 2. später erklären, ja nachdem, was besser in den Ablauf passt
  • 1. Übung: Lasierend. In durchsichtigen Schichten, viel Wasser. Die Zeichnung ist genauso wichtig, wie die Farbe. Die Zeichnung ist keine Vorzeichnung, die dann ausgemalt wird, sondern eine ebenbürtige Schicht. Die Farbe muss nicht der Linie folgen. Zeigen, wie man den Pinsel vorne am Schaft hält, und mehrere Schichten übereinander legen. Danach kann man den Borstenpinsel hinzu nehmen und Details malen und an manchen Stellen deckend arbeiten und ggf. mit der Presskohle auch wieder reinzeichnen.
  • 2. Übung: Merkmal, wie oben nennen. Deckend, in einer Schicht. Man soll möglichst mit dem zuerst kommen, was man bekommen hat und a.) maximal viele Farben mischen b.) ein Bild komponieren. Man versucht immer nur so wenig Farbe auf den Pinsel zu nehmen, dass sie sich schnell vertupfen lässt und man ohne waschen die nächste Farbe nehmen kann.
  • streicht dieVerschiedenheit der beiden Herangehensweisen heraus
  • man kann auch nur die 1. Übung erklären und die 2. später erklären, ja nachdem, was besser in den Ablauf passt
  • 1. Übung: Lasierend. In durchsichtigen Schichten, viel Wasser. Die Zeichnung ist genauso wichtig, wie die Farbe. Die Zeichnung ist keine Vorzeichnung, die dann ausgemalt wird, sondern eine ebenbürtige Schicht. Die Farbe muss nciht der Linie folgen. Zeigen, wie man den Pinsel vorne am Schaft hält, und mehrere Schichten übereinander legen. Danach kann man den Borstenpinsel hinzu nehmen und Details malen und an manchen Stellen deckend arbeiten und ggf. mit der Presskohle auch wieder reinzeichnen.
  • 2. Übung: Merkmal, wie oben nennen. Deckend, in einer Schicht. Man soll möglichst mit dem zuerst kommen, was man bekommen hat und a.) maximal viele Farben mischen b.) ein Bild komponieren. Man versucht immer nur so wenig Farbe auf den Pinsel zu nehmen, dass sie sich schnell vertupfen lässt und man ohne waschen die nächste Farbe nehmen kann.

2. wässriges Malen

  • die Zeichnung ist wichtig. Der Lehrer muss dies in seinem Beispiel deutlich machen. Ggf. unabhängig von er Zeichnung die Farben legen, drüber malen!
  • Farbe darf verlaufen
  • Kinder die zu trocken malen, darauf hinweisen + zeigen
  • wenn doch zu viel Wasser bzw. zu viel “Matsch” mit Küchenrolle oder ähnlichem wegtupfen
  • Einheit des Bilder schaffen, ggf. alles mit einer dünnen Schicht bedecken
  • danach mit feinem Pinsel nochmal pastoser drauf gehen, so schafft man mehr Umfang im Bild, also durch stärkere Schichtung mehr 3d-Effekt/Raumtiefe
  • zeigen, dass man auch mit Presskohle ins Nasse zeichnen kann bzw. bei dickerer Farbschicht auch mit der Pinselrückseite kratzen kann

freie Bilder

  • freie Arbeiten nochmal auf 50×65 oder kleiner ohne Vorzeichnung bzw. wahlweise

freie Bilder Di2 + Mi2 Brunn

Di 2 Brunn

meine Beispiele

Der Baum war mein Beispiel in Di2 und das abstrakte in Mi2. Ggf. hat das abstrakte Beispiel dazu beigetragen, dass sich mehr Kinder in Mi2 dazu entschlossen haben auch abstrakte Formen einzuarbeiten und freiere Lösungen zu finden. In Di2 hingegen arbeiteten einige von Fotos und einige griffen mein Baum-Motiv auf.

3. Tupfübung

  • die Papiere können oben und unten, oder umseitig am Tisch angeklebt werden.
  • für jüngere Kinder kann dies vor dem Unterricht vorbereitet werden
  • Klebebänder wieder verwenden
  • Farben direkt aufs Papier (wenig reicht; gelb und helles Blau etwas mehr)
  • Pinsel waschen, nur wenn es nicht anders geht irgendwo abseits des Tisches