Gr. 1,5-2h – Rhythmus Experimente
THEMENBLOCK: Gr.2: Zeit, Rhythmus und die Gliederung der Bildfläche
Ablauf
Ergebnisse Di2 Brunn (2h)
- Oben mit Metronom
- In der Mitte: Zu zweit
- Unten frei “Klang”
alle haben auf A6 gearbeitet. Beim ersten Experiment war für manche zu wenig Platz auf dem Papier. Für jüngere Kinder wäre in jedem Fall A5 zu empfehlen.
Aufgabe 3 fiehl allen eher schwer, bzw. Wurde etwas beliebig. Ggf. Sollte man eher mehr von Übung eins mit klaren Regeln machen und bei 3. Die Verwendung von Tusche festlegen?
1. Besprechung
- wir machen Experimente mit unterschiedlcihen Regeln, diese nennen
- es geht darum, dass ihr euch streng an diese regeln haltet und schaut, was dabei heraus kommt
- ein Bild kann auch so entstehen, ohne von Anfang an ein konkretes Motiv. Als Experiment, das dann bewusster weiter geführt oder abgewandelt werden kann.
1. Zeichnen mit Metronom
Farbe aussuchen, Papier senkrecht oder waagerecht?
- langsamer Rhythmus und senkrechte Striche
- mittlerer Rhythmus und senkrechte Striche
- schneller Rhythmus und senkrechte Striche
- Farbe wechseln + langsamer Rhythmus und waagerechte Striche
- mittlerer Rhythmus und waagerechte Striche
- schneller Rhythmus und waagerechte Striche
- ggf. 6. weglassen und gleich hier weiter machen, Farbe wechseln, langsamer Rhythmus und freie Form
- mittlerer Rhythmus und freie Form
- schneller Rhythmus und freie Form
- Man kann auch einen Schritt irgendwo weglassen, je nachdem wie voll die Blätter sind
- Lehrer macht mit (für Stimmung) und sagt nach Gefühl immer die 5 letzten an und dann Wechsel
- oder Lehrer stoppt die Zeit und man macht immer so 1 min: im langsamen Rhythmus macht man weniger Striche als im Schnellen
2. Partnerübung
- neues Papier
- Pärchen bilden
- jeder hat ein Papier und man tauscht oder beide bearbeiten ein Papier im Wechsel (mind. A5)
- beide machen unterschiedliche Formen, aber suchen sich eine aus, die sie die ganze Zeit durchziehen (Strich senkrecht/ waagerecht, oder Kreis/Kreuz etc.)
- beide haben unterschiedliche Farben, diese können ggf. nach einer Weile gewechselt werden
- wer was macht und auch wie viele davon in jedem Durchgang, besprechen die Kinder mit einander (z.B. Kind A macht 5 Kreide, Kind B macht 5 Striche)
- Größe, Länge, Intensität etc. können variieren
- ohne Metronom und Zeit, man schaut einfach, wie lange alle brauchen, bis sie finden, ihre Bilder sind fertig
3. Aufgabe (optional)
- nun stellt sich jeder unter einer Form einen bestimmten Lauf vor. z.B. ist ein Kreuz ein Schlag mit beiden Händen auf den Boden und ein senkrechter Strich ein Pfeifen
- jeder erstellt sozusagen eine Partitur aus Lauten und kann diese ggf. auch “spielen” oder singen
- die Zeichen bekommen eine akustische Bedeutung
- diese Übung macht vor allem Sinn, wenn man am Anfang oder in anderen Unterrichten bereits Rhythmus-Spiel gemacht hat
4. "Musik" oder "Klang" als Bild
- nun versuchen sich alle vorzustellen, sie können ihr Bild hören
- was für ein Klang wäre ein Bild mit schwazren Kreuzen und weißen langen Linien, ab zu verwaschen und mit einer Schicht gelber kreide Kreise bedeckt im vergelcih zu einem Bild, was nur aus sehr kurzen udn sehr langen schwarzen waagerechten Linien besteht?
- Wo Experiment 3 eine konkret erdachter Rhythmus, den man abspielen kann ist, und weniger ein Bild, ist 4. eher schon ein Bild und wird als Gesamtklang wahrgenommen.
- also nicht Töne/ Geräusche nacheinander, sondern als Einheit/ als Gesamtheit/ wesentlicher Charakter einer Musik